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Reisebericht von Eckard Bayer: Rumänien, August 2011

Text & Fotos: E. Bayer
1. Tag
... ab dem Treffpunkt Spitzerberg-Flugplatz an der Österreich-Ungarischen Grenze nach Bekescsaba an der Ungarisch-Rumänischen Grenze.
www.bekesairport.hu
Simonmartin@t-online.hu
Dort wurden wir sehr herzlich auf dem nagelneuen Airfield empfangen und ruck-zuck mit von der Tankstelle geholtem preisgünstigem Benzin versorgt. Die Flieger konnten wir in der ebenfalls neuen Halle einstellen. Der Transfer zum Hotel, dass uns der Flugplatz Manger vermittelte, klappte auch wie am Schnürchen.
Der Zimmerpreis beinhaltete, des gesamte im Hotel angebotenen Wellnessprogramm, welches wir aus Zeitgründen leider nur in kleinem Maße (Schwimmbad, Sauna, etc.) nutzen konnten. Die Qualität der Speisen und Getränke in Ungarn, war uns indes ja schon bekannt, und wurde auch hier wieder voll bestätigt.
2. Tag
... wurde durch den Flugplatz Manager Martin Simon, die für den Grenzübertritt nach Rumänien nötige mobile Zoll/Passkontrolle für uns an den Flugplatz Bekescsaba beordert. Nach diesem "check-out" aus Ungarn, folgte der "check-in" auf Rumänischer Seite auf dem Flugplatz Arad. Auch auf dem "Airport of Entry" Arad, waren alle Mitarbeiter höflich und hilfsbereit, lediglich die Kosten für das Verfahren könnten etwas niedriger sein. Nach dem Start in Arad, konnten wir unser erstes Ziel im rumänischen Luftraum ansteuern. Da ich vor Jahren schon einmal in "Sibiu-Airport" landete, leider die Stadt (vorm. Hermannstadt) nicht besichtigen konnte, war es ein Anliegen von mir, dorthin noch einmal zurückzukehren. Deshalb war das Ziel diesmal nicht der Internationale Airport von Sibiu, sondern ein kleiner Platz in der Kontrollzone von Sibiu gelegen, das "Airfield Magura".
Airfield-Manager: Alexandru Popescu
alexandru_popescu2008@yahoo.com
Auch dort ein sehr, sehr freundlicher Empfang, man brachte uns mit eigenen PKWs in ein gutes und preiswertes Hotel, zeigte uns die Innenstadt, gab uns einen grandiosen Tipp wo man bestens Essen könne, was wir befolgten und wieder einmal positiv überrascht wurden. Qualität, Service, da stimmt das Preis-, Leitungsverhältnis noch richtig.
3. Tag
Am nächsten Morgen, pünktlich wie ausgemacht, wurden wir wieder mit zwei privaten PKWs abgeholt, unterwegs konnten wir an einer Tankstelle (... die von den rumänischen Fliegerkollegen bereitgestellten Kanister) mit Autobenzin füllen, sodass wir den nächsten geplanten Flugplatz in den Ostkarpaten "Floreni" hätten anfliegen können, leider hatte dessen Flugplatzinhaber Dan Cobuz Urlaub, sodass unsere Fliegerfreunde in Magura uns kurzerhand einen Alternativ Flugplatz "Girnita", diesmal in Süd-West Rumänien, in der Nähe der Stadt Drobeta-Turnu Severin vorschlugen.
Nachdem mit dem Eigentümer des Privatflugplatzes telefoniert wurde, erledigten alles die Freunde von Magura, konnten wir in diese Richtung fliegen mit dem Gedanken auch dort willkommen zu sein. Tatsächlich auch hier, bald schon zu Gewohnheit geworden, wurden wir herzlichst empfangen. Für unsere Flieger gab es diesmal sogar Platz in einer nagelneuen Halle. Hier mussten wir nicht erst nach einer Unterkunft fragen, nein der Flugplatzeigentümer und Vorstand des "Drobeta Aeroclubs" Endre Molnar ist gleichzeitig auch Hotelbesitzer. Er und sein Vater brachten uns mit privaten PKWs zu ihrem Hotel nach Drobeta-Stadt, das etwa 20km vom Flugplatz entfernt ist. Dort angekommen, gab es erst mal ein Begrüßungsgetränk. Für die folgenden Stunden des Tages, wurde von unserem Gastgeber der Vorschlag einer Bootsfahrt auf der Donau gemachen, was wir sofort annahmen. Also Gepäck auf die Zimmer und ab, wieder mit den PKWs hin zur Donau, diesmal waren es aber einfach sicherlich 50km. Die Donau dort ist der allerschönste Teil des gesamten des Flusses, sagte man uns, und das wissen wir jetzt auch, das stimmt wirklich. Auf dem Rückweg ins Hotel, hielten wir noch an einem Lokal am Fluss, man glaubt wirklich an einem Meeres-Strand zu sein, so breit ist dort, die durch ein Wasserkraftwerk bei Brenznita-Ocol angestaute Donau, die ja hier auch die Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien darstellt.
Der Abend im Hotel wurde durch Informationen vom Gastgeber (Flugplatzbesitzer, Hotelier, Reiseveranstalter, Organisator, alles in einer Person) und unseren Beiträgen eine richtige Flieger- Informationsbörse.
Dabei zeigte ich Endy, auf seinem Laptop die Homepages vom "Kulmbach-Flugplatz und den Fränkischen UL-Fliegern", daraufhin bat er mich doch einen Bericht auch von seinem Flugplatz zu veröffentlichen, was ich hiermit auch gerne tue.
Endre Lucian MOLNAR
E-mail: office@aeroclubuldrobeta.ro
+40 741559759
Web: www.aeroclubuldrobeta.ro
Pista : 740x68 m - inierbata
Orientarea pistei : 10-28
Coordonate geografice: N44 34 52.6 E22 51 15.7
Elevatie : 358 m
http://maps.google.com/maps/ms?msid=215004093629214258415.000492a72a8dcae3c0
http://romanian-spotters.forumer.ro/t5417-drobeta-fly-in-2011
http://romanian-spotters.forumer.ro/t4482-a-fost-drobeta-fly-in-2010-si-cupa
http://romanian-spotters.forumer.ro/t1992-meeting-aviatic-la-drobeta-turnu-s
4. Tag
Unsere Gruppe teilte sich aus Termingründen auf, 2 UL flogen weiter nach Tuzla zum Donau Delta am Schwarzen Meer. Der andere Teil, 3 UL (... leider war ich da dabei), flog noch am selben Tag zurück nach Österreich/Deutschland. Für mich bedeutete das eine reine Flugzeit von 7 Stunden. Gesamt-Flugzeit auf diesem Kurz-Trip 15:04 Stunden.
Teilnehmer: Uwe Hönes, Arthur Elflein, Hans-Petr Hipp, Harry Becker, Eckhard Bayer.

Text & Fotos: E. Bayer
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